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Reaktion auf die Selbstimmunisierung mit Schlangengift
Dieser Beitrag ist eine Antwort von Dr. Sean Bush von der Brody School of Medicine der East Carolina University auf den vorhergehenden Artikel „Selbstimmunisierung mit Schlangengift“.
Selbstimmunisierung mit Schlangengift
Kaum ein Thema in der Giftpflanzenkunde löst so hitzige Debatten aus wie die Frage der Selbstimmunisierung. Die Kontroverse ist so groß und die gegensätzlichen Meinungen werden mit solcher Vehemenz vorgetragen, dass ich es als einziges Thema in den Beitragsrichtlinien der Facebook-Gruppe „The Venom Interviews“ ausdrücklich als überstrapaziert bezeichnet habe.
Warum wissenschaftliche Namen verwenden?
Gebräuchliche Namen verraten nicht immer viel über eine Schlange. Blindschlangen sind (mehr oder weniger) blind, Streifenschlangen sind gestreift und Glattnattern sind glatt und grün. Aber andere Namen wie Leierschlange, Königinnenschlange, Massasauga, Kirtlands Schlange und Dekays Schlange sagen einem gar nichts über die Tiere, selbst wenn man Jared Kirtland oder James De Kay kennt. (Trägernamen sind besonders wenig hilfreich.) Waldflammenschlangen haben nichts mit Feuerbauchschlangen zu tun, und viel Glück beim Rätselraten, was eine Drachenschlange ist.
Die häufigsten Mythen über Korallenschlangen
Wir, die wir mit Giftschlangen arbeiten, erhalten viele Fragen zu Korallenottern und müssen immer wieder dieselben Missverständnisse ausräumen. Dieser Beitrag soll einige der gängigen Mythen über diese farbenprächtigen kleinen Schlangen aufklären.
Gegengift sollte für private Tierhalter vorgeschrieben werden
Gegengift ist kein Luxus. Es ist die notwendige Sicherheitsvorkehrung, die beim Halten giftiger Schlangen, insbesondere solcher, die nicht in dem Gebiet heimisch sind, in dem sie gehalten werden, vorgeschrieben sein sollte. Es ist kein mystischer Trank, der für Normalsterbliche unerreichbar ist. Ich werde auf einige Ausreden eingehen, warum manche behaupten, es hier nicht bekommen zu können.
Sind Hakennasennattern giftig?
Die Debatte in Online-Reptilienforen darüber, ob Hakennasennattern als giftig gelten sollten, ist überraschend weit verbreitet. Ein Großteil dieser Debatte scheint dem Bedürfnis von Reptilienliebhabern zu entspringen, die Öffentlichkeit (und manchmal auch sich selbst) zu beruhigen und zu versichern, dass Hakennasennattern keine Gefahr für Menschen darstellen – was zutrifft. Es besteht die weitverbreitete Sorge – und nicht unbegründet –, dass, wenn Hakennasennattern als „giftig“ eingestuft würden, die Wahrscheinlichkeit steigen könnte, dass sie getötet werden, und dass Gesetzgeber eher dazu neigen, ihre Haltung einzuschränken. Beides trifft leider wahrscheinlich zu.
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